Die Metropole Paris bietet ein schier unüberschaubares Angebot an Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Unterhaltungsmöglichkeiten. Es würde wohl ein ganzes Leben dauern, bis die ganze Stadt mit all ihren Facetten völlig aufgesogen worden ist und auch Pariser entdecken täglich etwas Neues in ihrer Heimat. Wie kann man also in kürzester Zeit möglichst viel Flair der Stadt in sich aufsaugen und mit nach Hause nehmen? Dieser Artikel präsentiert Ihnen eine mögliche Wochenendplanung und stellt Empfehlungen für einen Kurztrip vor.

Freitag: Pariser Flair

An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass die Anreise am Morgen bzw. Mittag erfolgt. Sie kommen entweder an einem der geschäftigen Flughäfen oder Bahnhöfen an und machen sich auf den Weg zu Ihrem Hotel. Nach dem Check-In ist es früher Nachmittag und Sie sollten sich einfach ohne jeden Plan von Ihrer Stimmung und dem Pariser Flair treiben lassen.

Erforschen Sie die Umgebung Ihres Hotels, Ihres Stadtviertels oder lassen Sie sich in ein ganz anderes Gebiet führen. Auf diesem Wege können Sie unserer Meinung nach am besten das Pariser Flair in sich aufnehmen. Gönnen Sie sich eine Pause in einem chicen Pariser Straßencafé und trinken Sie in Ruhe einen Café au lait, während Sie das hektische Treiben um Sie herum in sich aufnehmen.

Lassen Sie sich in den Abendstunden in eine gemütlich erscheinende Brasserie nieder und essen Sie zu Abend. Wenn Sie experimentierfreudig sind, lassen Sie einfach den Küchenchef eine Speiseabfolge auswählen oder lassen Sie sich von der Bedienung etwas empfehlen. Im Anschluss sollten Sie sich das Nightlife ansehen und in eine Bar oder Diskothek weiterziehen. Sie können sich zum Beispiel entsprechende Locations von Ihrer Bedienung oder Bekanntschaften des Tages empfehlen lassen, Empfehlungen aus dem Internet nutzen oder sich einfach von einem Taxifahrer zu einer angesagten Bar in der Nähe bringen lassen.

Samstag: Sightseeing

Auch wenn Sie eventuell einen Cocktail zu viel hatten, sollten Sie unbedingt schon früh morgens aufstehen. Sparen Sie sich das überteuerte Hotel-Frühstück und essen Sie stattdessen etwas in einem nahen Café oder vom Bäcker um die Ecke. Machen Sie sich nach der ersten Mahlzeit des Tages auf, zu einer nahegelegenen Haltestelle eines „Hop On – Hop Off“ Bus-Anbieters und steigen Sie auf eine ausgewählte Route, die zumindest die Haupt-Sehenswürdigkeiten abdecken sollte, zu.

Genießen Sie dann die Fahrt und machen Sie von der Option Gebrauch, an den Sehenswürdigkeiten auszusteigen. Sie müssen sich allerdings bereits im Vorhinein von der Idee lösen, dass Sie alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag aus der Nähe betrachten können. Fokussieren Sie sich stattdessen auf einige wenige wie beispielsweise den Eiffelturm und den Louvre und betrachten Sie die übrigen Attraktionen aus dem Bus. Probieren Sie am Abend ein anderes Restaurant oder Brasserie aus und lassen Sie hinterher den Tag bei einem schönen Glas Wein, beispielsweise am Seine-Ufer, ausklingen.

Sonntag: Abreise

Eventuell wachen Sie sonntags mit dem Gedanken auf, dass Sie ja noch gar nicht viel von Paris gesehen haben und bereuen es, dass Sie so viel Zeit „vertrödelt“ haben. In der Retrospektive wird Ihnen aber insbesondere diese Zeit, die Sie sich haben treiben lassen, in Erinnerung bleiben. Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie Ihren Koffer nach dem Check-Out in Ihrem Hotel ab und verbringen Sie den Tag in einem Museum wie beispielsweise dem Musée d’Orsay oder spazieren Sie, beispielsweise über das Marsfeld oder durch einen der wunderschönen Parkanlagen, bevor es am Abend zurück in die Heimat geht.