Die Metropole Paris bietet neben berühmten Sehenswürdigkeiten auch für kulturell interessierte Touristen eine ganze Menge Optionen an. So finden Sie zahlreiche Opern, Theater, Schauspielhäuser, wechselnde Ausstellungen und natürlich auch eine Vielzahl an spannenden Museen in der Lichterstadt.

Man kann diese sowohl in staatliche nationale Museen, Museen der Stadt Paris und private Museen unterscheiden. Auch thematisch lassen sich diese natürlich weiter differenzieren. Damit Sie nicht von der Flut an interessanten Möglichkeiten erschlagen werden, stellen wir Ihnen die drei must-see Museen in Paris vor.

Musée du Louvre

Ganz klar: Der Louvre ist einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris und insbesondere das Museum des Louvre sollte auf Ihrer Liste ganz oben stehen. Sowohl flächenmäßig betrachtet, als auch bei der Anzahl der Besucher ist der Louvre eines der größten Museen der Welt. Die Sammlung umfasst dabei etwa 380.000 unterschiedliche Werke, von denen durchschnittlich rund 35.000 Exponate ausgestellt werden.

Das Museum des Louvre deckt mit seiner schieren Größe und der riesigen Sammlung natürlich äußerst viele verschiedene Bereiche ab. Insbesondere hervorzuheben sind daher der griechische und römische Bereich sowie der Sektor der italienischen Renaissancemalerei und der französischen Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts. Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken zählen unter anderem „Das Narrenschiff“ von Hieronymus Bosch, „La liberté guidant le peuple“ (Die Freiheit für das Volk) von Eugène Delacroix sowie die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci.

Musée d’Orsay

Das Kunstmuseum Musée d’Orsay gilt nach dem Louvre, als eines der wichtigsten Museen der Metropole. Gelegen am südlichen Ufer der Seine ist es in einem ehemaligen Bahnhof, dem „Gare d’Orsay“, beheimatet. Dieser Bahnhof wurde eigens für die Weltausstellung im Jahre 1900 erbaut und diente noch bis 1939 für den Fernverkehr in den Südwesten Frankreichs. Eröffnet wurde das Museum erst 1986, welches seitdem mit mehreren Millionen Besuchern pro Jahr zu einer wichtigen Touristenattraktion avancierte.

Im Musée d’Orsay werden durchschnittlich mehr als 4.000 Exponate ausgestellt, die – bis auf wenige Ausnahmen – allesamt aus dem Zeitraum von 1848 bis 1914 stammen. Einige der bekanntesten ausgestellten Werke sind unter anderem: „Olympia“ von Édouard Manet, das „Selbstporträt“ von Vincent van Gogh und die „Kathedrale von Rouen“ von Claude Monet. Insbesondere die französischen Impressionisten werden in diesem Museum gewürdigt.

Musée Picasso

Wie der Name bereits vermuten lässt, beherbergt dieses Museum hauptsächlich Werke von Pablo Picasso sowie Exponate aus dessen eigener Kunstsammlung. Eingebettet ist diese Ausstellung im luxuriösen Hotel Salé im 3. Stadtbezirk von Paris. Insgesamt werden dort etwa 300 Werke von Picasso aus allen Perioden seines Lebens ausgestellt, zu denen vor allem Gemälde und Skulpturen, jedoch auch Zeichnungen, Stiche sowie Keramiken gehören.

Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken zählen sicherlich das „Selbstbildnis“, der so genannten Blauen Periode des Künstlers und die „Figuren am Meeresufer“. Weitere Exponate aus der privaten Sammlung Picassos umfassen beispielsweise Werke von Paul Cézanne, Henri Matisse und Henri Rousseau.