Die Metropole Paris wartet durch vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten auf. Insbesondere das Sightseeing sollte nicht zu kurz kommen, da viele Sehenswürdigkeiten von dem kulturellen Erbe der Stadt berichten und besonderen architektonischen, geschichtlichen oder kulturellen Mehrwert besitzen. Dieser Artikel stellt die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vor.

Der Eiffelturm

Der Eiffelturm ist natürlich das bekannteste Pariser Wahrzeichen. Mit einer Höhe von 324 Metern ragt er am nordwestlichen Ende des Champ de Marks (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine, in den Himmel. Errichtet wurde dieser Eisenfachwerkturm in den Jahren 1887 bis 1889 als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm, anlässlich der Weltausstellung zur Erinnerung des 100. Jahrestages der Französischen Revolution.

Von Gustave Eiffel errichtet, galt er als höchstes Gebäude der Welt, bis er im Jahre 1930 durch Fertigstellung des Chrysler Buildings abgelöst wurde. Genutzt wird der schmiedeeiserne Turm als wichtigste Sendeanlage des Großraumes Paris und beherbergt das Michelin-Star ausgezeichnete Restaurant Le Jules Verne.

Kathedrale Notre-Dame de Paris

Die Kathedrale Notre-Dame (Unsere Frau von Paris) ist ein weiteres Wahrzeichen von Paris. Sie spielte bereits in vielen Filmen wie beispielsweise Disneys „Der Glöckner von Notre-Dame“ eine zentrale Rolle. Erbaut wurde dieses Gebäude in den Jahren 1163 bis 1345 und gilt daher als eines der frühesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. Bekannt vor allem durch ihre einzigartige und charakteristische Fassade, bietet die Mutterkirche des Erzbistums Paris bis zu 10.000 Gläubigen Platz.

Der Louvre

Der Palais du Louvre ist ein früherer französischer Königspalast, der in der Vergangenheit zusammen mit dem zerstörten Palais des Tuileries das Pariser Stadtschloss gebildet hatte. Heutzutage steht insbesondere das Museum des Louvre, indem einige der wichtigsten Gemälde der Welt wie beispielsweise da Vincis Mona Lisa ausgestellt werden, im Fokus der Touristen.

Der Innenhof des Louvre bildet einen wichtigen Teil der so genannten historischen Achse der Stadt Paris, die von dem Glockenturm der Kirche St-Germain-l’Auxerrois beginnend, sich über die gläserne Eingangspyramide des Louvre und den Champs-Élysées bis zur Grande Arche in La Défense erstreckt.

Champs-Élysées

Die Prachtstraße Avenue des Champs-Élysées (oder umgangssprachlich auch Les Champs genannt), ist eine der großen, prachtvollen Alleen unserer Welt und bildet einen zentralen Teil der historischen Achse Paris. Die fast 2000 Meter lange Avenue erstreckt sich im nordwestlichen Teil der Stadt zwischen dem Triumphbogen und dem Obelisk von Luxor. In diesem unteren Teil ist die Straße auch beiderseitig von einer Parkanlage umgeben, in der noch immer zwei ehemalige Ausstellungshallen der Weltausstellung 1900 zu finden sind.

Triumphbogen

Der weltbekannte Arc de Triomphe wurde in den Jahren 1806 bis 1836 errichtet und zählt auch zu den wichtigsten Wahrzeichen der Metropole. Er steht am westlichen Ausläufer des Champs-Élysées und ist damit auch Teil der historischen Achse. Von diesem Denkmal aus verlassen zwölf Straßen sternförmig den Triumphbogen, der ursprünglich von Napoleon nach der Schlacht von Austerlitz zur Verherrlichung seiner Siege in Auftrag gegeben worden ist. Heutzutage dient er als Andenken an die Toten des ersten Weltkrieges, die nie identifiziert wurden.