Paris ist eine riesige, unüberschaubare Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten, unzähligen Museen und schier unendlichen weiteren Unterhaltungsmöglichkeiten. In diesem fast undurchdringbaren Chaos fällt es sehr vielen Touristen schwer zu entscheiden, was wirklich sehenswert ist und wie alle Sehenswürdigkeiten am besten erreicht und besucht werden sollen.

Zudem gibt es viele verschiedene Plätze und geheime Ecken, die zum untrüglichen Charme der Stadt beitragen – jedoch von Touristen fast nie gefunden werden. Was liegt an dieser Stelle näher, als an einer professionell geführten Stadtführung teilzunehmen? Aber auch hier stellt sich die Frage, wie man möglichst schnell, möglichst viel sehen kann und welche Art der Stadtführung die Beste ist. In diesem Artikel werden drei verschiedene Möglichkeiten Paris zu erkunden vorgestellt.

Der Klassiker: Stadtrundfahrt

Soll möglichst viel von Paris in möglichst kurzer Zeit gesehen werden, so sind Stadtrundfahrten die erste Wahl. Diese starten zu verschiedenen Uhrzeiten von verschiedenen Bahnhöfen und fahren dabei eine bestimmte Strecke ab, die einen Großteil der bekanntesten Attraktionen wie Eiffelturm, Notre-Dame oder Champs-Élysées abdecken.

Die modernen und zum Teil mit Sitzplätzen auf dem Dach versehenen Busse, können entweder direkt mit einem Tour-Guide in der gewünschten Sprache gebucht werden oder haben eine ganze Sprachauswahl, die bequem mittels Kopfhörer abgerufen werden kann, mit an Bord.

Auch eine Kombination mit Ausflügen (z. B. nach Versailles) oder Bootstouren auf der Seine sind erhältlich; bei einigen Anbietern werden bei verschiedenen Attraktionen auch Stopps eingelegt, um sich die Attraktionen genauer ansehen zu können. Auf dem Markt tummeln sich sehr viele und vergleichbare Anbieter, die auf bekannten Portalen diskutiert werden. Die klassische Stadtrundfahrt ist daher auf die individuellen Bedürfnisse wunderbar anpassbar und wohl die einfachste Art, möglichst viel von Paris in kürzester Zeit zu sehen.

Variable Stadtrundfahrten: “Hop on – Hop off” Busse

Ähnlich wie die klassischen Stadtrundfahrten arbeiten auch die „Hop on – Hop off“ Führungen mit modernen Bussen, die von verschiedenen Haltestellen starten und eine festgelegte Strecke abfahren. Die Besonderheit dieser Führungen steckt aber bereits im Namen: „Hop on – Hop off“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Fahrgäste an allen Haltestellen sowohl zusteigen als auch aussteigen können. Dadurch erhalten die Fahrgäste die Möglichkeit, so viel oder so wenig Zeit an den jeweiligen Attraktionen zu verbringen, wie es beliebt.

Der große Vorteil bei dieser Art der Stadtführung ist die Variabilität des Angebotes: Es lassen sich beispielsweise eine komplette Stadtrundfahrt mühelos mit der Besichtigung des Eiffelturmes und des Louvres an einem Tag miteinander kombinieren – ohne sich um die jeweilige Transportmöglichkeit zu kümmern. Manche Unternehmen schicken sogar zusätzlich verschieden-sprachige Tour-Guides mit oder greifen auch auf verschiedene Ton-Spuren zurück; manch ein Unternehmen erlaubt sogar den Zustieg und Ausstieg an jeder beliebigen Stelle der Fahrt, wodurch maximale Flexibilität möglich wird.

Stadtführung 2.0: Mit dem Smartphone durch Paris

Im Zuge der Technologisierung ermöglichen uns Smartphone, Tablet und Co eine völlig neue Art Paris zu entdecken, indem durch die Installation moderner Apps und einer individualisierten Eingabe, direkt auf dem jeweiligen Gerät eine digitale Stadtführung abläuft. Die perfekte Option für Individualreisende und Technikbegeisterte Touristen!